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“I came here wanting to change something about myself and it didn’t change. Seeing that it didn’t have to change, something changed.”
War Veteran, iRest Program

Willkommen-Heißen als Lebensweg

The Practice of Welcoming entwickelte sich über viele Jahre ganz selbstverständlich auf der Grundlage der iRest® Yoga Nidra Meditation. Durch viele Türen gelangte ich immer wieder in denselben Raum: Das Willkommen-Heißen. Hier reichen wir die Liebe weiter.

The Practice of Welcoming und die Übungspraxis von iRest® Yoga Nidra laden uns ein, die Phänomene des Mensch-Seins willkommen zu heißen, ohne Stellung zu beziehen. Wir nehmen wahr, was im Vordergrund unseres Bewusstseins kommt und geht und lassen Inhalte sein?

Krankheit, Krise und Konflikt zeigen sich als Ausdruck dessen, dass der Fluss der Lebensenergie ins Stocken oder Stürzen geraten ist. Eine Unausgewogenheit kündigt sich an in Körper, Geist und Seele. Vielleicht weist sie auf einen Mangel, eine Taubheit, eine tiefe Wunde? Etwas steht draußen und bittet um Einlass.

Krankheit, Krise und Konflikt zeigen sich als Ausdruck dessen, dass der Fluss der Lebensenergie ins Stocken oder Stürzen geraten ist. Eine Unausgewogenheit kündigt sich an in Körper, Geist und Seele. Vielleicht weist sie auf einen Mangel, eine Taubheit, eine tiefe Wunde? Etwas steht draußen und bittet um Einlass.


Wir möchten uns zuhause fühlen – in uns und in der Welt
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Wir möchten uns zuhause fühlen – in uns und in der Welt

Hier liegt der Schatz verborgen, der ausgepackt und entgegengenommen werden möchte

Im Willkommen-Heißen ist alles sicher aufgehoben und geborgen

Wir sehnen uns danach, gesehen, gehört und abgeholt zu werden. Wir möchten dazugehören. Und zugleich verurteilen und verbannen wir verwaiste Anteile ins Unbewusst-Sein, anstatt uns ihnen mitfühlend zuzuwenden.

Hier liegt der Schatz verborgen, der ausgepackt und entgegengenommen werden möchte.

Im Willkommen-Heißen ist alles sicher aufgehoben und geborgen:

Körperempfindungen, Gefühle, Emotionen und endlos verknotete Gedankenschleifen, Erinnerungen, Widerstand, Verzweiflung, Schmerz, Trauer, Scham, Schuld, Wut, Angst – und wie sie alle heißen. Sie bitten um Einlass, denn alle sind Ausdruck des Mensch-Seins.

Ins Willkommen-Heißen betten bedeutet, die Fähigkeit zu vertiefen, die unterschiedlichsten Inhalte unserer Wahrnehmungen in Empfang zu nehmen und mit ihnen einfach nur zu sein.

Wie wir einen Muskel in der körperlichen Yogapraxis stärken, so vertrauen wir im Willkommen-Heißen unserer innewohnenden Gabe, achtsam und bewusst zu bleiben, und uns nicht im Inhalt zu verlieren, selbst wenn eine heftige Reaktion an uns zerrt.

Wir üben in Gruppen, mit einem Partner als “Sacred Mirror” (dt: Heiliger Spiegel) oder allein mit uns, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen in diesen Prozess zu entwickeln und zu stärken.

In der Co-Meditation oder “iRest® zu zweit” werden wir eingeladen, mit unserem Gegenüber als “Heiliger Spiegel” durch Worte, Mimik, Geste oder in anderer kreativer Weise dem Ausdruck zu verleihen, was unsere Aufmerksamkeit vereinnahmt. Im Auspacken und Beschreiben dieser “Schätze” tut sich ein Spalt auf zwischen mir – als Beobachter – und dem Beobachteten.

Diesen Frei-Raum tapezieren wir nicht mit Interpretationen oder Bewertungen zu. Wir richten uns nicht in einer Geschichte häuslich ein. Aus dieser neuen, erweiterten Perspektive durchschauen wir alte Verhaltensmuster, selbst wenn sie uns weiterhin in ihrem Bann halten. Wir verstehen, dass sie irgendwann – vielleicht in unserer frühen Kindheit – der Überlebenssicherung  dienten. 

“Wir tauchen ein in die Stille zwischen den Worten …”

Wir schauen hindurch – durch die Geschichte – so wie man sich auf das Weiß des Papiers konzentriert anstelle der Buchstaben. Wir tauchen ein in die Stille zwischen den Worten …

Diesen verinnerlichten Perspektivenwechsel können wir körperlich spüren. Er verändert unsere Beziehung zu einem Thema oder (Verhaltens-)Muster in unserem Leben.

Jedes Mal, wenn wir diesen Weg beschreiten, entwickelt sich eine neue synaptische Formation, die das komplizierte Geflecht der Neuronenvernetzung, das sich über Jahre und Jahre in unserem Nervensystem gebildet hat, verändert und vielleicht sogar ersetzt. Nervenbahnen werden neu gelegt und verknüpft. Und eines Tages verödet und verwildert die alte Spur. Inhalte werden in das Bewusstsein hinein befreit.

Ein in sich zusammengezogenes und verblasstes Lebensgefühl birgt den Glanz in sich, der nun aufblühen und leuchten möchte.


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“Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut
ich kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles
Ungelüste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst lieb
zu haben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer
sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht
gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten.
Und es handelt sich darum, alles zu leben.
Leben Sie jetzt die Fragen.

Vielleicht leben Sie dann almählich, ohne es zu merken, eines
fernen Tages in die Antwort hinein.?

Rainer Maria Rilke, Briefen an einen jungen Dichter


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Nöle Giulini (en/de)

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“In sich hineingeknüllt und verknittert, augenscheinlich verdörrt, schlummert die Papierblume in der Wundermuschel. Über Nacht in ein Glas Wasser gelegt, entfaltet sich ihre saftige und farbenfrohe Pracht …”

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