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Can yousit” without sitting?”
Nöle Giulini


Meditation The Pracice of Welcoming

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Geführte iRest®Meditationen

Die iRest®Meditationen wurden von Nöles Retreat im Benediktushof (02.10 – 06.10. 2019) aufgenommen und anschließend in einem Tonstudio bearbeitet, um Hintergrundgeräusche abzudämpfen. Sie werden durch kurze, stichwortartige inhaltliche Beschreibungen eingeleitet, um Dir dabei zu helfen, etwas Passendes für diesen Moment auszuwählen.

Damit Du diesen Anleitungen ungestört und in Ruhe folgen kannst, wähle einen Ort und einen Zeitraum, in dem Du nicht von anderen Verantwortlichkeiten oder Ablenkungen unterbrochen wirst. Mache es Deinem Körper so angenehm wie möglich. Traditionell wird diese Praxis im Liegen durchgeführt, aber Du kannst auch gerne im Sitzen, Stehen oder Gehen üben. (Bitte NICHT beim Autofahren!!!)
Wenn Du Dich hinlegst, platziere ein Kissen unter den Kopf, so dass das Kinn tiefer liegt als die Stirn. Lege eine aufgerollte Decke unter die Knie und vielleicht Decken unter die Arme. Vielleicht hast Du ja auch ein Augenkissen für die Augen. Mach’ Dir ein gemütliches Nest, was immer das für Dich bedeutet. Die Körpertemperatur wird herabsinken, wenn Du für eine Weile liegst. Nimm’ Dir extra Pullover und Socken und lege Dir ein oder zwei Decken bereit, damit Dir während dieser Session nicht kalt wird.

In diesem Ruhezustand folgst Du bewusst den Anleitungen und lässt sie auf Dich wirken. Du wirst vielleicht wahrnehmen, wie Du auf eine tiefere Bewusstseinsebene zu sinken beginnst. Dabei kann es passieren, dass Du Anleitungen nicht hörst oder verpasst oder sogar einschläfst. Die iRest® Praxis wird Dich erreichen, auch wenn Du die Worte nicht unbedingt hörst. Sie wird Dir ins Leben hinein folgen.

Rutschbahn ins Sein

Meditation Rutschbahn ins Sein
ca. 43 Minuten

Die Einatmung wird in drei gleiche Teile geteilt, mit einer kurzen Pause nach jeder Stufe, und mit dem “SsssssshhhhhhHH-Geräusch” atmen wir aus (ca. 4 Minuten).
Wir laden eine Emotion ein und heißen sie willkommen.
Wir treten in Beziehung zu ihr und spüren uns dann als Beobachter*in dieser Wahrnehmung.
Wir spüren, wie wir beides sind: Persönlichkeit mit besonderen Eigenschaften, Konturen und Grenzen, Vorlieben und Abneigungen UND die unerschütterliche, alles umfassende, alles durchdringende Stille des Seins.
Zum Schluss richten wir unsere Aufmerksamkeit dann zurück auf ihre Quelle.

Das Paradox der Gegensätze

Meditation Paradox der Gegensätze
ca. 46 Minuten

Die Sinneswahrnehmungen (z.B. Hören oder Tastsinn) laden uns von der Form in die Formlosigkeit ein (Körper -> Raum). Zugleich weisen sie den Weg zurück von der Formlosigkeit in die Form (Raum -> Körper).
Nach der inneren Ausrichtung von Sankalpa unternehmen wir zusammen eine Reise durch den “Körpergarten.” Wir tauschen das Vorstellen ein in ein Spüren.
Für die Atemübung ziehen wir in unserer Vorstellung eine Mittellinie durch den Körper, der ihn in eine linke und eine rechte Hälfte teilt. Zunächst fokussieren wir unser Ein- und Ausatmen nur auf die linke Seite, um dann über das Einatmen in die Mittellinie ausatmend unsere Aufmerksamkeit auf die rechte Seite gleiten zu lassen …

So wechseln wir in unserem eigenen Rhythmus von links nach rechts und treffen uns in der Mitte beim Einatmen. Wir nehmen erst das Körperinnere, dann auch den Raum um den Körper herum wahr. (Die Praxis des AtemSpürens dauert etwas länger als 4 Minuten, kann aber gerne länger dauern. Dafür kann man die Aufnahme auf “Pause” stellen.)
Diese Atemübung weist schon auf den Schwerpunkt der Gegensätze für diese iRest Praxis.
Wir laden dann eine Emotion ein – “Welche Sicht gibt sie eigentlich frei?”- und wenden grundlegende Übungen zum Willkommen-Heißen an, um Inhalt ins Bewusstsein hinein zu befreien. Hier zum Beispiel, die Gegensätze und das Zurücktreten in den Beobachter und dann in das Beobachten-Sein.
“Sein als der ultimative Sichere Ort.”

Aufatmen

Meditation Aufatmen
ca. 48 Minuten

Ein- und Ausleitung durch Sankalpa.
Fokussiere dich auf die Stille zwischen meinen Worten … Freude wird in den Vordergrund eingeladen, Spaß, Vergnügen, Glück; Ein Lachen, eine Ausgelassenheit, oder das Gegenteil davon. Wir spüren unsere Kapazität, mit den Phänomenen der Wahrnehmung einfach nur zu sein.
Beobachter*in sein wird zum Beobachten-Sein und schließlich zum Sein.
Zum Schluss werden die Fragen der “Kanchukas” eingeladen (Kaschmirischer Shivaismus), die dahin zielen, ob und wie man Sein noch effektiver und intensiver gestalten könnte (Zweifel) und ob es Zeit und Raum gibt, wenn wir uns als Sein wahrnehmen.
Auch das “Ich” hat seinen Spielplatz im Sein.”

Den Anleitungen zu lauschen gibt ein Gefühl des Eingebundenseins in die Wahrheit, die wir alle spüren. Manchmal ist das Getöse der Welt so laut, dass wir sie nicht hören können. Die Meditationen geben uns Kontinuität und Struktur, damit wir uns sicher und geborgen fühlen, um in der Stille zwischen den Worten wieder Kontakt aufnehmen zu können mit dieser Wahrheit.
Nöle Giulini

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